Wir sorgen wieder für Ruhe im Gebäude –
Schädlingsbekämpfung Bischof – Ihr Profi für Marderabwehr.
Schädlingsbekämpfung Bischof ist auf die professionelle Marderabwehr spezialisiert und verfügt über mehr als 20 Jahre Erfahrung in der Schädlingsbekämpfung. Wir prüfen den genutzten Gebäudebereich, ermitteln mögliche Zugangsöffnungen, führen eine geeignete Vergrämung durch und sichern relevante Öffnungen fachgerecht. So wird nicht nur der Marder vertrieben, sondern auch eine erneute Nutzung des Gebäudes erschwert.
Kompetente, seriöse und diskrete Hilfe bei Problemen mit Mardern.
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Prüfung und Beratung durch das erfahrene Team von Schädlingsbekämpfung Bischof.
Wie sieht Marderkot aus?
Der Kot eines Marders wird in der Wildtierkunde auch als Losung bezeichnet. Seine genaue Erscheinung verändert sich mit der aufgenommenen Nahrung, dem Alter der Ausscheidung und den Bedingungen am Fundort. Ein einzelnes Merkmal genügt daher nicht für eine zuverlässige Zuordnung.
Typische Erkennungsmerkmale sind:
- eine längliche und wurstartige Form,
- häufig eine leichte Drehung oder korkenzieherartige Struktur,
- ein zugespitztes oder verdrehtes Ende,
- ungefähr 8 bis 10 Zentimeter Länge,
- etwa 1 bis 2 Zentimeter Durchmesser,
- eine dunkelbraune bis fast schwarze Färbung,
- sichtbare Haare, Federn, Samen, Kerne oder andere Nahrungsreste,
- mehrere Ausscheidungen an einem wiederholt genutzten Kotplatz.
Die Maße sind Orientierungswerte. Marderkot kann kürzer, länger, dünner oder weniger deutlich geformt sein. Weicher Kot kann außerdem seine ursprüngliche Form verlieren oder aus mehreren zusammenliegenden Abschnitten bestehen.
Form und Größe
Frischer Marderkot ist häufig zusammenhängend, länglich und leicht gebogen oder verdreht. Die Enden können unterschiedlich aussehen: Ein Ende wirkt mitunter stumpfer, während das andere deutlich spitz oder ausgezogen ausläuft.
Die Losung kann als einzelne längere Kotwurst oder in mehreren unmittelbar nebeneinanderliegenden Abschnitten erscheinen. Kleine, gleichförmige und zahlreich verstreute Kotpillen sprechen dagegen eher für Mäuse oder Ratten.
Die Größe allein ist kein sicherer Nachweis. Jungtiere können kleinere Ausscheidungen hinterlassen. Zudem überschneiden sich die Maße von Steinmarder, Baummarder, Iltis, Fuchs und anderen Fleisch- oder Allesfressern teilweise.
Farbe und Konsistenz
Frischer Marderkot ist meist dunkelbraun bis schwarz, feucht und vergleichsweise weich. Während des Trocknens wird er fester, matter und zunehmend brüchig. Sehr alte Losung kann grau, blass oder teilweise zerfallen wirken.
Farbe und Festigkeit hängen stark von der Nahrung ab. Werden viele Früchte oder Beeren gefressen, kann der Kot weicher sein und rötliche, violette oder bräunliche Bestandteile enthalten. Nach dem Verzehr kleiner Beutetiere können Haare, Federn und Knochenfragmente das Erscheinungsbild bestimmen.
Eine rötliche Färbung lässt sich auf einem Foto oder bei einer oberflächlichen Betrachtung nicht sicher als Fruchtrest oder Blut einordnen. Ungewöhnlich verfärbte Ausscheidungen sollten deshalb nicht mit bloßen Händen untersucht oder auseinandergebrochen werden.
Haare, Federn und Obstkerne im Marderkot
Steinmarder sind anpassungsfähige Allesfresser. Entsprechend unterschiedlich können die erkennbaren Bestandteile ihrer Losung sein.
Möglich sind unter anderem:
- Haare kleiner Säugetiere,
- Federn,
- kleine Knochen- oder Schalenteile,
- Insektenreste,
- Samen und Beeren,
- Kerne von Kirschen, Pflaumen oder anderem Obst.
Obstkerne im Kot sind daher kein ungewöhnliches Merkmal. Besonders im Sommer und Herbst kann pflanzliche Nahrung einen großen Anteil ausmachen. Im Winter können Haare, Federn oder andere tierische Bestandteile auffälliger sein.
Die sichtbaren Reste helfen bei der Einordnung, beweisen für sich genommen aber keinen Marder. Auch Füchse, Waschbären und andere Allesfresser nehmen Früchte sowie tierische Nahrung auf.
Weitere Informationen zum Nahrungsspektrum finden Sie unter Was fressen Marder?.
Warum liegt Marderkot häufig an derselben Stelle?
Steinmarder nutzen häufig feste Kotplätze. Solche wiederholt aufgesuchten Stellen werden als Toiletten oder Latrinen bezeichnet. Sie können vom Schlafplatz getrennt liegen und über einen längeren Zeitraum genutzt werden.
Typische Kotplätze befinden sich beispielsweise:
- in ruhigen Ecken eines Dachbodens,
- auf Balken, Mauervorsprüngen oder anderen erhöhten Flächen,
- in Garagen, Schuppen und Gartenhäusern,
- unter Carports,
- auf Terrassen oder gepflasterten Wegen,
- in der Nähe regelmäßig genutzter Laufwege.
Mehrere unterschiedlich alte Ausscheidungen an einer Stelle sprechen eher für einen wiederkehrend genutzten Kotplatz als für einen einmaligen Durchgang. Frischer Kot zwischen bereits getrockneten Resten deutet darauf hin, dass der Platz weiterhin aufgesucht wird.
Eine Mardertoilette bedeutet nicht zwangsläufig, dass sich das Tier dauerhaft unmittelbar daneben aufhält. Steinmarder nutzen innerhalb ihres Streifgebiets mehrere Ruheplätze und Laufwege. Der Kotfund zeigt jedoch, dass der Bereich zumindest wiederholt betreten wird.
Marderkot auf Fotos richtig beurteilen
Fotos können bei der ersten Einordnung helfen, ersetzen aber nicht die Betrachtung des gesamten Fundortes. Ohne Maßstab wirken Ausscheidungen auf Bildern leicht größer oder kleiner, als sie tatsächlich sind.
Für eine brauchbare Dokumentation sind mehrere Aufnahmen sinnvoll:
- eine Übersichtsaufnahme des Fundortes,
- eine Nahaufnahme von Form und Oberfläche,
- ein Größenvergleich mit einem Lineal oder einem anderen eindeutig bemessenen Gegenstand,
- Aufnahmen weiterer Ausscheidungen am selben Ort,
- Bilder von Pfotenabdrücken, Haaren, Schäden oder möglichen Zugängen.
Der Kot sollte für ein Foto nicht angefasst, gedreht oder auseinandergebrochen werden. Eine Aufnahme aus mehreren Blickwinkeln ist ausreichend.
Form, Inhalt und Farbe verändern sich während des Trocknens. Ein frischer und ein älterer Kotfund desselben Tieres können deshalb auf Bildern deutlich verschieden aussehen. Auch Licht, feuchter Untergrund und Schatten beeinflussen die Farbwiedergabe.
Marderkot von anderem Tierkot unterscheiden
Eine Einordnung gelingt am besten, wenn Größe, Form, Inhalt, Verteilung und Fundort gemeinsam betrachtet werden.
| Mögliche Tierart | Typische Hinweise | Abgrenzung zum Marderkot |
|---|---|---|
| Marder | Häufig länglich, gedreht und zugespitzt; oft mit Haaren, Federn, Kernen oder Samen; wiederkehrende Kotplätze möglich | Meist deutlich länger als einzelne Rattenkotpillen; Zuordnung zu Stein- oder Baummarder allein anhand des Kots kaum sicher |
| Ratte | Zahlreiche einzelne, kugel- bis längliche Kotstücke; häufig entlang von Laufwegen, Wänden oder Futterstellen | Einzelne Kotstücke sind gewöhnlich wesentlich kürzer und nicht zu einer langen, gedrehten Losung verbunden |
| Katze | Meist kräftiger geformt; wird auf lockerem Untergrund häufig verscharrt | Auf festen Böden kann Katzenkot Marderkot ähneln; fehlende sichtbare Nahrungsreste schließen einen Marder nicht aus |
| Waschbär | Mehrere Ausscheidungen können sich an gemeinsam genutzten Latrinen ansammeln; Samen und andere Nahrungsreste möglich | Häufig stumpfer und in größeren Ansammlungen; eine sichere optische Unterscheidung ist nicht immer möglich |
| Fuchs | Länglich, gedreht und häufig mit Haaren, Knochen oder Fruchtresten; oft an auffälligen Stellen abgelegt | Kann Marderkot stark ähneln, ist häufig kräftiger; Fundort und zusätzliche Spuren sind entscheidend |
| Igel | Dunkel, wurstartig und meist kürzer; häufig glänzende Insektenreste erkennbar | Vor allem am Boden im Garten; im Verhältnis meist kürzer und weniger stark gedreht |
| Maus oder Siebenschläfer | Viele kleine, einzelne und gleichförmige Kotstücke | Erheblich kleiner und dünner als typische Marderlosung |
Die Tabelle ermöglicht nur eine erste Orientierung. Auch Fachleute können Baum- und Steinmarder nicht zuverlässig allein anhand der äußeren Beschaffenheit des Kots unterscheiden. Bei wissenschaftlichen Untersuchungen können dafür genetische Analysen notwendig sein.
Marderkot oder Rattenkot?
Rattenkot besteht normalerweise aus einzelnen kurzen Kotkörpern. Der Kot von Wanderratten kann kugelförmig bis länglich sein und ungefähr 1 bis 3 Zentimeter erreichen. Häufig liegen zahlreiche einzelne Stücke entlang regelmäßig genutzter Laufwege.
Marderkot ist im Vergleich meist länger, zusammenhängend und eher gedreht. Sichtbare Haare, Federn oder größere Obstkerne können für einen Marder sprechen. Fehlen diese Bestandteile, ist eine Verwechslung dennoch möglich.
Die Unterscheidung ist hygienisch relevant. Besteht der Verdacht auf Ratten, sollten nicht nur die Ausscheidungen entfernt, sondern ein möglicher Nagetierbefall fachlich geprüft werden.
Marderkot oder Katzenkot?
Katzenkot ist häufig dicker und weniger stark verdreht. Auf Erde, Sand oder lockeren Beeten wird er oft verscharrt. Marder legen ihre Losung dagegen auch offen auf festen, erhöhten oder geschützten Flächen ab und nutzen bestimmte Stellen wiederholt.
Auf Terrassen, Dachböden oder anderen festen Böden kann die Unterscheidung schwierig sein. Form und Geruch allein reichen nicht immer aus. Pfotenabdrücke können helfen: Katzen hinterlassen im normalen Trittsiegel vier erkennbare Zehen, während bei einem Marder fünf Zehen möglich sind.
Marderkot oder Waschbärkot?
Waschbären nutzen ebenfalls feste Latrinen. Dort können sich größere Mengen unterschiedlich alter Ausscheidungen sammeln. Der Kot enthält abhängig von der Nahrung unter anderem Beeren, Samen und andere sichtbare Reste.
Eine Verwechslung mit Marderkot ist möglich. Hinweise auf einen Waschbären sind größere handähnliche Pfotenabdrücke mit fünf lang wirkenden Zehen, kräftigere Schäden oder eine umfangreiche Latrine.
Bei einem möglichen Waschbärkotplatz ist besondere Vorsicht sinnvoll. Die Ausscheidungen sollten nicht unnötig berührt oder aufgewirbelt werden. Eine größere Ansammlung sollte fachlich eingeordnet werden, bevor sie wie ein gewöhnlicher einzelner Marderkotfund behandelt wird.
Marderkot oder Fuchskot?
Fuchskot kann in Form, Farbe und Inhalt stark an Marderlosung erinnern. Auch Füchse hinterlassen längliche, gedrehte Ausscheidungen mit Haaren, Knochenresten, Beeren oder Samen. Sie setzen ihren Kot häufig an auffälligen Stellen zur Reviermarkierung ab.
Fuchskot ist oft kräftiger, doch die Größenbereiche überschneiden sich. Ein einzelner Fund erlaubt deshalb keine sichere Unterscheidung. Lage des Kotplatzes, Pfotenabdrücke und weitere Beobachtungen müssen einbezogen werden.
Wo wird Marderkot häufig gefunden?
Steinmarder leben regelmäßig in der Nähe menschlicher Gebäude. Kot kann deshalb sowohl in geschützten Innenbereichen als auch auf offenen Grundstücksflächen auftauchen.
Marderkot auf dem Dachboden
Auf Dachböden findet sich Marderkot häufig in ruhigen Ecken, auf Laufwegen, an Balken oder in der Nähe von Beuteresten. Mehrere Kotstellen, Urinspuren und ein intensiver Geruch können darauf hinweisen, dass der Bereich regelmäßig genutzt wird.
Vor dem Betreten sollten die Zugänglichkeit, die Tragfähigkeit des Bodens und mögliche Verschmutzungen geprüft werden. Bei größeren Ansammlungen in Dämmstoffen oder schwer erreichbaren Hohlräumen genügt es möglicherweise nicht, nur sichtbare Kotstücke aufzunehmen.
Geräusche, beschädigte Dämmung und mögliche Zugänge werden auf der Seite Marder im Dach und auf dem Dachboden ausführlich behandelt.
Marderkot im Garten, auf der Terrasse oder vor der Haustür
Ein einzelner Kotfund im Garten bedeutet nicht automatisch, dass sich ein Marder im Gebäude aufhält. Das Tier kann das Grundstück auf der Nahrungssuche durchquert haben.
Wiederholt auftretende Losung an derselben Stelle spricht eher für einen festen Kotplatz oder regelmäßig genutzten Laufweg. Besonders auf Terrassen, Mauern, Wegen oder vor einer Haustür bleibt der Kot gut sichtbar, weil er nicht von Pflanzen oder Erde verdeckt wird.
Nach der Reinigung kann der Fundort einige Tage kontrolliert werden. Neue Ausscheidungen, Pfotenabdrücke oder Sichtungen helfen bei der Einschätzung, ob der Bereich weiterhin genutzt wird.
Allgemeine Fragen zu Aufenthaltsorten und Verstecken im Außenbereich werden unter Marder im Garten behandelt.
Marderkot in Garage oder Gartenhaus
Garagen, Schuppen und Gartenhäuser bieten geschützte Ecken und leicht erreichbare Ablageflächen. Kotfunde können dort mit Haaren, Beuteresten, Geruch oder verschobenen Gegenständen verbunden sein.
Lebensmittel, Tierfutter und Abfälle sollten verschlossen aufbewahrt werden. Ein dauerhaft offenstehendes Tor oder bauliche Öffnungen können eine regelmäßige Nutzung erleichtern.
Informationen zur konkreten Gebäudesituation finden Sie unter Marder in der Garage.
Marderkot am Auto
Marderkot kann auf, unter oder unmittelbar neben einem Fahrzeug gefunden werden. Ein Kotfund auf Motorhaube, Dach oder Windschutzscheibe beweist jedoch nicht, dass sich der Marder im Motorraum aufhält.
Zusätzliche Hinweise können Pfotenabdrücke, Haare, verschobenes Dämmmaterial oder erkennbare Spuren im Motorraum sein. Technische Schäden sollten durch eine Kfz-Werkstatt geprüft werden.
Weitere Hinweise bietet die Seite Marder im Auto und Motorraum.
Wie riecht Marderkot?
Frischer Marderkot kann intensiv und unangenehm riechen. Bei einem regelmäßig genutzten Kotplatz entsteht der Geruch jedoch häufig nicht allein durch die Losung.
Mögliche Geruchsquellen sind:
- Marderkot,
- Urin und Duftmarkierungen,
- Beutereste,
- verdorbene Nahrungsreste,
- verunreinigte Dämmstoffe,
- in Hohlräume eingedrungene Flüssigkeit,
- ein verendetes Tier.
Marderurin kann in saugfähige Materialien, Holzverbindungen oder Dämmstoffe eindringen. Das Entfernen der sichtbaren Kotstücke beseitigt den Geruch dann möglicherweise nicht vollständig.
Duftsprays, Raumerfrischer oder stark riechende Hausmittel überdecken die Ursache meist nur vorübergehend. Vor einer intensiven Geruchsbehandlung sollte geklärt werden, welche Materialien verunreinigt sind und ob weiterhin neue Ausscheidungen hinzukommen.
Ist Marderkot gefährlich?
Ein einzelner Marderkotfund bedeutet nicht automatisch eine akute Gesundheitsgefahr. Kot von Wildtieren sollte dennoch grundsätzlich als hygienisch belastet behandelt werden. Er kann Mikroorganismen oder Entwicklungsstadien von Parasiten enthalten, ohne dass dies von außen erkennbar ist.
Das tatsächliche Risiko hängt unter anderem davon ab:
- wie viel Kot vorhanden ist,
- ob die Ausscheidungen frisch oder bereits trocken sind,
- ob Urin oder Beutereste hinzukommen,
- ob sich der Fund in einem geschlossenen Raum befindet,
- ob Staub aufgewirbelt wird,
- ob direkter Haut- oder Schleimhautkontakt stattfindet,
- ob Kinder oder Haustiere Zugang zur Stelle haben.
Kinder sollten nicht mit dem Kot oder verunreinigter Erde spielen. Haustiere sollten vom Fundort ferngehalten werden, bis dieser gereinigt ist.
Eine bestimmte Krankheit lässt sich aus Form oder Farbe der Losung nicht ableiten. Ebenso darf ein möglicherweise von Ratten, Waschbären oder Füchsen stammender Kotfund nicht allein wegen einer oberflächlichen Ähnlichkeit als harmloser Marderkot eingestuft werden.
Allgemeine Risiken durch Begegnungen mit Mardern werden unter Sind Marder gefährlich? gesondert eingeordnet.
Marderkot hygienisch entfernen
Kleine, gut zugängliche Kotfunde auf einer glatten Fläche können vorsichtig selbst beseitigt werden. Bei großen Ansammlungen, starker Staubentwicklung, kontaminierter Dämmung oder unklarer Tierart ist eine professionelle Reinigung beziehungsweise Einordnung sinnvoll.
Vorgehen bei einem kleinen Kotfund
- Fundstelle dokumentieren
Fotografieren Sie den Kot und den näheren Fundort, bevor Sie mit der Reinigung beginnen. Dadurch bleibt eine spätere Einordnung möglich. - Bereich sichern
Halten Sie Kinder und Haustiere fern. Lebensmittel, Tierfutter und Gegenstände, die mit der Fläche in Kontakt gekommen sind, sollten getrennt behandelt werden. - Handschuhe anziehen
Verwenden Sie flüssigkeitsdichte Einmal- oder Reinigungshandschuhe. Offene Hautstellen sollten abgedeckt sein. - Trockenen Kot nicht aufwirbeln
Fegen Sie trockene Ausscheidungen nicht mit einem Besen zusammen und verwenden Sie keinen gewöhnlichen Haushaltsstaubsauger. Der Kot kann vorsichtig angefeuchtet beziehungsweise mit feuchten Einwegtüchern aufgenommen werden. - Kot aufnehmen und dicht verpacken
Verwenden Sie Papiertücher, eine Einwegschaufel oder ein anderes geeignetes Hilfsmittel. Verpacken Sie Kot und verbrauchtes Reinigungsmaterial in einem dicht verschlossenen Beutel. Die Entsorgung richtet sich nach den örtlichen Vorgaben; Kot gehört nicht auf den Kompost. - Oberfläche reinigen
Reinigen Sie die Stelle mit einem für das Material geeigneten Reinigungsmittel. Ob eine zusätzliche Desinfektion erforderlich und für die Oberfläche geeignet ist, hängt von Umfang und Art der Verschmutzung ab. Reinigungs- und Desinfektionsmittel dürfen nicht unkontrolliert miteinander gemischt werden. - Hände und Arbeitsmittel reinigen
Ziehen Sie die Handschuhe so aus, dass die Außenseite nicht mit der Haut in Berührung kommt. Waschen Sie anschließend die Hände gründlich mit Wasser und Seife. Wiederverwendbare Arbeitsmittel müssen gereinigt werden.
Wann Atem- und Schutzkleidung sinnvoll sind
Bei einem einzelnen frischen Kotstück im Freien ist normalerweise eine andere Schutzstufe erforderlich als bei einer umfangreichen, trockenen Verunreinigung auf einem unbelüfteten Dachboden.
Bei größeren oder staubigen Ansammlungen können abhängig von der Situation zusätzlich erforderlich sein:
- geeigneter Atemschutz gegen Partikel,
- Schutzkleidung oder Einwegoverall,
- Schutzbrille,
- gut zu reinigendes Schuhwerk,
- eine Abgrenzung des Arbeitsbereichs.
Personen mit geschwächtem Immunsystem, erheblichen Atemwegserkrankungen oder ausgeprägten Allergien sollten größere verunreinigte Bereiche nicht selbst reinigen.
Wie werden Geruch und Rückstände von Oberflächen entfernt?
Die geeignete Reinigung hängt vom Material ab. Glatte, nicht saugende Oberflächen lassen sich meist besser säubern als Holz, Dämmstoffe, Textilien oder unversiegelte Fugen.
Glatte Oberflächen
Fliesen, Metall oder versiegelte Kunststoffe können nach Aufnahme des Kots mit einem geeigneten Reinigungsmittel feucht gereinigt werden. Das Mittel sollte entsprechend den Herstellerangaben verwendet und an empfindlichen Flächen zunächst unauffällig getestet werden.
Holz und andere saugfähige Baustoffe
Urin und weicher Kot können in unbehandeltes Holz, Fugen oder poröse Platten einziehen. Oberflächliches Wischen beseitigt dann möglicherweise weder alle Rückstände noch den Geruch.
Ob das Material gereinigt, abgeschliffen, abgedeckt oder ausgetauscht werden muss, hängt von Tiefe und Umfang der Verunreinigung ab. Tragende oder empfindliche Bauteile dürfen nicht ohne fachliche Prüfung beschädigt werden.
Dämmstoffe
Verunreinigte Dämmung ist häufig schwer vollständig zu reinigen. Kot, Urin und Beutereste können zwischen oder unter dem Material liegen. Eine punktuelle sichtbare Reinigung reicht dann nicht unbedingt aus.
Vor dem Entfernen größerer Dämmstoffmengen sollte geklärt werden, wie weit die Verunreinigung reicht und ob weitere Gebäudeschäden bestehen. Informationen zu möglichen Folgeschäden finden Sie unter Marderschäden am Gebäude.
Textilien und bewegliche Gegenstände
Waschbare Textilien sollten getrennt transportiert und entsprechend der Pflegekennzeichnung gereinigt werden. Stark verunreinigte, nicht waschbare oder saugfähige Gegenstände lassen sich möglicherweise nicht hygienisch wiederherstellen.
Was ist nach der Reinigung zu beachten?
Die Fundstelle sollte nach der Reinigung kontrolliert werden. Taucht innerhalb kurzer Zeit neuer Kot auf, wird der Platz weiterhin genutzt. In diesem Fall genügt wiederholtes Entfernen meist nicht als dauerhafte Lösung.
Für die weitere Einordnung sind folgende Beobachtungen hilfreich:
- Zeitpunkt neuer Kotfunde,
- Anzahl und Lage der Ausscheidungen,
- nächtliche Geräusche,
- Pfotenabdrücke oder Haare,
- Geruch und Urinspuren,
- mögliche Öffnungen am Gebäude,
- sichtbare Schäden an Dämmung oder Bauteilen.
Weitere Anzeichen werden auf der Seite Marderspuren erkennen systematisch erklärt.
Mögliche Zugänge sollten nicht vorschnell verschlossen werden. Zunächst muss geklärt sein, dass sich kein Tier und insbesondere kein möglicher Nachwuchs mehr im Gebäude befindet.
Wann ist eine fachliche Prüfung sinnvoll?
Eine professionelle Einordnung ist vor allem sinnvoll, wenn:
- die Tierart anhand der Spuren unklar bleibt,
- regelmäßig neuer Kot erscheint,
- mehrere Kotplätze vorhanden sind,
- sich größere Mengen auf einem Dachboden angesammelt haben,
- Dämmstoffe oder Hohlräume verunreinigt sind,
- ein anhaltender Geruch nicht lokalisiert werden kann,
- weitere Schäden oder mögliche Zugänge sichtbar sind,
- Eigentümer, Vermieter oder Hausverwaltung die Situation dokumentieren müssen.
Dabei sollte nicht nur die sichtbare Verschmutzung betrachtet werden. Entscheidend ist, ob ein Marder den Bereich weiterhin nutzt und welche Zugangswege infrage kommen.
Informationen zur Prüfung, Vergrämung und anschließenden Gebäudesicherung finden Sie unter professionelle Marderabwehr. Schädlingsbekämpfung Bischof ist ein zertifizierter Fachbetrieb nach DIN ISO 9001 und DIN EN 16636. Über die Kontaktseite können Sie den Fundort, die Menge der Ausscheidungen und weitere Beobachtungen beschreiben.
Häufige Fragen zu Marderkot
Wie erkenne ich Marderkot?
Marderkot ist häufig ungefähr 8 bis 10 Zentimeter lang, 1 bis 2 Zentimeter dick, wurstartig und leicht gedreht. Ein Ende läuft oft spitz zu. Haare, Federn, Samen, Beeren oder Obstkerne können sichtbar sein. Eine sichere Bestimmung erfordert zusätzlich die Betrachtung des Fundortes und weiterer Spuren.
Wie sieht frischer Marderkot aus?
Frischer Marderkot ist meist dunkelbraun bis schwarz, feucht und relativ weich. Mit der Zeit wird er matter, trockener und brüchiger. Farbe und Konsistenz können sich abhängig von der aufgenommenen Nahrung deutlich verändern.
Ist Marderkot immer an derselben Stelle?
Steinmarder nutzen häufig feste Kotplätze und setzen ihre Losung wiederholt an derselben Stelle ab. Mehrere unterschiedlich alte Ausscheidungen können deshalb auf eine regelmäßig genutzte Mardertoilette hinweisen.
Ist Marderkot gesundheitsschädlich?
Marderkot ist nicht automatisch hochgefährlich, sollte aber wie anderer Wildtierkot hygienisch behandelt werden. Direkter Kontakt, eine Verunreinigung von Lebensmitteln und das Aufwirbeln trockener Rückstände sollten vermieden werden. Das Vorhandensein bestimmter Krankheitserreger lässt sich am Aussehen nicht erkennen.
Warum sind Kirschkerne oder andere Obstkerne im Marderkot?
Steinmarder fressen neben tierischer Nahrung auch Früchte und Beeren. Unverdaute Samen und Obstkerne können deshalb in der Losung sichtbar bleiben, besonders im Sommer und Herbst.
Wie unterscheidet sich Marderkot von Rattenkot?
Marderkot ist meist wesentlich länger, zusammenhängend und häufiger gedreht. Ratten hinterlassen normalerweise zahlreiche einzelne Kotstücke, die ungefähr 1 bis 3 Zentimeter lang sind. Bei Unsicherheit sollten der Fundort und weitere Befallsspuren geprüft werden.
Was tun bei Marderkot auf dem Dachboden?
Dokumentieren Sie die Fundstelle und vermeiden Sie eine trockene Reinigung mit Besen oder gewöhnlichem Staubsauger. Kleine Mengen können mit Handschuhen vorsichtig feucht aufgenommen werden. Bei größeren Ansammlungen, verunreinigter Dämmung oder wiederkehrenden Funden sollte der gesamte Dachbereich einschließlich möglicher Zugänge geprüft werden.
Was tun, wenn Marderkot immer wieder auftaucht?
Wiederkehrender Kot zeigt, dass der Bereich weiterhin genutzt wird. Neben der Reinigung müssen der Aufenthaltsort und mögliche Zugänge geklärt werden. Öffnungen dürfen erst gesichert werden, wenn ausgeschlossen ist, dass ein Tier oder Nachwuchs eingeschlossen wird.
Ist Marderhundkot dasselbe wie Marderkot?
Nein. Der Marderhund gehört trotz seines Namens zu den Hundeartigen und nicht zur Familie der Marder. Seine Ausscheidungen können eher Fuchs- oder Hundekot ähneln. Eine sichere Bestimmung allein anhand eines einzelnen Kotfundes ist häufig nicht möglich.
Wie lässt sich Marderkotgeruch entfernen?
Zunächst müssen Kot, Urin, Beutereste und andere Geruchsquellen vollständig gefunden werden. Glatte Flächen lassen sich meist feucht reinigen. Bei Holz, Dämmung und anderen saugfähigen Materialien kann eine oberflächliche Reinigung unzureichend sein, weil Flüssigkeit tiefer eingedrungen ist.
Bewertungen
Mardervergrämung mit Nachbesserung
Nachdem jetzt einige Zeit vergangen ist muss ich jetzt meine Rezession schreiben. Wir haben die Fa. Bischof zur Mardervergrämung und zur anschließenden Verschließung beauftragt gehabt. Anfang Juni wurde der Auftrag bei uns erledigt. Leider meinte der Marder ende Juli er müsste weiterhin bei uns leben. Nach einem kurzen und freundlichen Telefonat wurde zeitnah bei uns etwas nachgebessert und seitdem ist Ruhe. Endlich können wir wieder ruhig schlafen. Ich bedaure nur dass wir so lange mit dem Auftrag gewartet haben. Ich kann die Fa.Bischof nur weiterempfehlen.


