Wir sorgen wieder für Ruhe im Gebäude –
Schädlingsbekämpfung Bischof – Ihr Profi für Marderabwehr.
Schädlingsbekämpfung Bischof ist auf die professionelle Marderabwehr spezialisiert und verfügt über mehr als 20 Jahre Erfahrung in der Schädlingsbekämpfung. Wir prüfen den genutzten Gebäudebereich, ermitteln mögliche Zugangsöffnungen, führen eine geeignete Vergrämung durch und sichern relevante Öffnungen fachgerecht. So wird nicht nur der Marder vertrieben, sondern auch eine erneute Nutzung des Gebäudes erschwert.
Kompetente, seriöse und diskrete Hilfe bei Problemen mit Mardern.
Kontakt: Tel. 0911 999 685 58, um Ihre Situation mit einem Fachbetrieb für Marderabwehr zu besprechen.
Prüfung und Beratung durch das erfahrene Team von Schädlingsbekämpfung Bischof.
Wie gefährlich sind Marder tatsächlich?
Das tatsächliche Risiko lässt sich nur im Zusammenhang mit der jeweiligen Situation beurteilen.
| Situation | Einordnung des Risikos |
|---|---|
| Ein Marder läuft nachts durch den Garten | Normalerweise keine unmittelbare Gefahr für Menschen |
| Das Tier bleibt kurz stehen und beobachtet seine Umgebung | Nicht automatisch aggressiv oder krank |
| Ein Marder wird verfolgt oder in die Enge getrieben | Erhöhtes Risiko eines Abwehrbisses |
| Ein verletztes oder geschwächtes Tier wird angefasst | Direkter Kontakt sollte vermieden werden |
| Kot oder Urin wird ohne Schutz berührt oder trocken aufgewirbelt | Hygienisches Risiko durch mögliche Erreger und Parasiten |
| Ein Hund verfolgt einen Marder | Verletzungsgefahr für beide Tiere |
| Ein Marder erreicht einen ungesicherten Hühnerstall oder ein Kleintiergehege | Erhebliches Risiko für die dort gehaltenen Tiere |
| Ein Marder nutzt regelmäßig einen Dachboden | Meist keine direkte Angriffsgefahr, aber mögliche Verschmutzungen und Gebäudeschäden |
Die bloße Anwesenheit eines Marders ist somit nicht mit einem Angriff gleichzusetzen. Problematisch werden vor allem unmittelbarer Kontakt, fehlende Fluchtmöglichkeiten, verunreinigte Bereiche und ungeschützte Haustiere.
Greifen Marder Menschen an?
Angriffe eines Steinmarders auf Menschen sind nicht das normale Verhalten. Das Tier ist überwiegend dämmerungs- und nachtaktiv und versucht gewöhnlich, Menschen auszuweichen.
Auch ein Marder, der nicht sofort flieht, plant deshalb keinen Angriff. Stadtbewohnende Tiere können sich an Licht, Verkehr und menschliche Anwesenheit gewöhnen. Junge Marder sind zudem häufig neugieriger und weniger vorsichtig als ausgewachsene Tiere.
Eine Abwehrreaktion ist vor allem in folgenden Situationen denkbar:
- das Tier wird gefangen oder festgehalten,
- sein Fluchtweg wird versperrt,
- es wird mit einem Gegenstand bedrängt,
- ein Hund oder Mensch verfolgt es in ein Versteck,
- ein verletzter oder kranker Marder wird angefasst,
- Jungtiere werden aufgenommen oder bedrängt,
- ein Marder befindet sich in einem engen Raum ohne erkennbaren Ausgang.
Mit seinen Zähnen und Krallen kann sich ein Marder wirksam verteidigen. Das geringe Körpergewicht des Tieres bedeutet daher nicht, dass ein Biss harmlos wäre.
Sind Marder aggressiv?
Steinmarder können gegenüber Artgenossen ein ausgeprägtes Revierverhalten zeigen. Auseinandersetzungen zwischen Mardern dürfen jedoch nicht mit einer allgemeinen Aggressivität gegenüber Menschen gleichgesetzt werden.
Fauchen, Knurren oder schrille Schreie können als Warnung, während einer Verfolgung oder bei Kontakten zwischen Artgenossen auftreten. Besonders geräuschvoll kann auch die Paarungszeit verlaufen. Solche Laute klingen in der Nacht mitunter bedrohlich, richten sich aber normalerweise nicht gegen die Bewohner eines Hauses.
Geräusche allein zeigen weder einen bevorstehenden Angriff noch sicher die Anwesenheit eines Marders an. Auch Katzen, Waschbären und andere Tiere können schreien, fauchen oder miteinander kämpfen. Eine genauere Einordnung finden Sie unter Mardergeräusche erkennen.
Ungewöhnlich ist es, wenn ein Wildtier stark desorientiert wirkt, taumelt, sich ohne erkennbare Ursache immer wieder annähert oder keinerlei Flucht- beziehungsweise Abwehrverhalten mehr zeigt. In einer solchen Situation sollte Abstand gehalten und eine zuständige Wildtier- oder Veterinärstelle verständigt werden.
Können Marder Menschen beißen?
Ein Marder kann beißen, wenn er sich verteidigen muss. Bei normalem Abstand und vorhandenem Fluchtweg ist ein Biss jedoch nicht zu erwarten.
Besonders riskant sind Versuche, einen Marder:
- mit bloßen Händen zu fangen,
- aus einer Ecke herauszuziehen,
- aus einem Käfig oder einer Falle zu befreien,
- unter einem Möbelstück hervorzuholen,
- als vermeintlich verwaistes Jungtier aufzunehmen,
- nach einer Verletzung selbst zu versorgen.
Auch dicke Handschuhe machen das eigenständige Einfangen nicht zuverlässig sicher. Ein verängstigtes Tier kann sich schnell drehen und mehrfach zubeißen.
Was ist nach einem Marderbiss zu tun?
Eine Biss- oder Kratzwunde sollte sofort gründlich mit Wasser und Seife gespült werden. Anschließend ist eine zeitnahe medizinische Beurteilung sinnvoll, auch wenn die sichtbare Verletzung zunächst klein erscheint.
Dabei können unter anderem geprüft werden:
- Tiefe und Lage der Wunde,
- mögliche Verletzungen von Sehnen, Nerven oder Gelenken,
- Anzeichen einer beginnenden Infektion,
- der bestehende Tetanus-Impfschutz,
- die konkrete Situation des Tierkontakts,
- eine mögliche Tollwutexposition.
Die Entscheidung über Impfungen, Medikamente und weitere Wundversorgung gehört in ärztliche Hände. Das Tier sollte nach einem Biss nicht selbst verfolgt oder eingefangen werden.
Können Marder Krankheiten übertragen?
Marder können wie andere wild lebende Raubtiere mit Parasiten, Bakterien oder Viren infiziert sein. Untersuchungen an wild lebenden Steinmardern haben verschiedene innere und äußere Parasiten sowie entzündliche Erkrankungen nachgewiesen.
Ein Nachweis bei Wildtieren bedeutet jedoch nicht, dass eine bestimmte Krankheit bei alltäglichen Begegnungen regelmäßig auf Menschen übertragen wird. Für die persönliche Risikoeinschätzung sind der konkrete Kontaktweg und die örtliche Situation entscheidend.
Mögliche Kontaktwege sind:
- Biss- und Kratzverletzungen,
- Speichelkontakt mit einer offenen Wunde oder Schleimhaut,
- ungeschützter Kontakt mit Kot oder Urin,
- das Aufwirbeln trockener Ausscheidungen,
- Kontakt mit Blut, Kadavern oder Beuteresten,
- das Anfassen eines Tieres oder seines Schlafplatzes,
- Verschmutzungen von Lebensmitteln oder Tierfutter.
Eine Krankheit lässt sich weder am Geruch noch an der Farbe von Kot oder Urin erkennen. Umgekehrt beweist ein unauffälliges Tier nicht, dass es frei von Parasiten oder Erregern ist.
Können Marder Tollwut übertragen?
Grundsätzlich gehören Marder zu den Säugetieren und könnten sich mit Tollwut infizieren. Deutschland gilt jedoch seit 2008 als frei von klassischer terrestrischer Tollwut. Damit ist eine Tollwutübertragung durch einen heimischen Steinmarder nach der gegenwärtigen epidemiologischen Lage sehr unwahrscheinlich.
„Tollwutfrei“ bedeutet nicht, dass jeder Tierkontakt grundsätzlich unbeachtet bleiben kann. Seltene Importfälle bei Haustieren sind weiterhin möglich, und bei Fledermäusen kommen in Deutschland andere Lyssaviren vor. Nach einem Biss oder relevantem Speichelkontakt muss deshalb die konkrete Situation medizinisch beurteilt werden.
Ein auffällig zutrauliches Verhalten allein ist kein Beweis für Tollwut. Marder in Siedlungen können ihre Scheu teilweise verlieren, weil sie an menschliche Aktivitäten gewöhnt sind. Deutliche neurologische Auffälligkeiten, Lähmungen, starkes Taumeln oder untypische Annäherungen sind dennoch ein Grund, Abstand zu halten und eine zuständige Stelle zu informieren.
Ist Marderurin gefährlich?
Marderurin sollte nicht mit bloßen Händen berührt werden. Er kann Oberflächen und saugfähige Baustoffe verunreinigen und zusammen mit Kot, Duftmarkierungen oder Beuteresten einen intensiven Geruch verursachen.
Ein einzelner Urinfleck führt nicht automatisch zu einer Erkrankung. Das Risiko steigt jedoch bei wiederkehrenden Verunreinigungen, direktem Haut- oder Schleimhautkontakt, offenen Wunden und umfangreich belasteten geschlossenen Räumen.
Bei der Reinigung sind Handschuhe und eine feuchte, staubarme Arbeitsweise sinnvoll. Lebensmittel, Kinderspielzeug und Tierfutter müssen vor einer Verunreinigung geschützt werden.
Ist Marderkot gefährlich?
Auch Marderkot ist nicht automatisch hochgefährlich, sollte aber grundsätzlich hygienisch behandelt werden. Kot kann Mikroorganismen oder Entwicklungsstadien von Parasiten enthalten, ohne dass dies sichtbar ist.
Informationen zu Gesundheitsrisiken, Schutzmaßnahmen und Reinigung finden Sie unter Marderkot erkennen und sicher entfernen.
Sind Marder für Kinder gefährlich?
Für Kinder gilt dieselbe grundsätzliche Einordnung wie für Erwachsene: Ein Marder sucht normalerweise keinen direkten Kontakt. Kinder können sich einem Tier aus Neugier jedoch unbedacht nähern oder versuchen, ein vermeintlich hilfloses Jungtier anzufassen.
Deshalb sollten Kinder wissen:
- einen Marder nicht verfolgen,
- das Tier nicht füttern,
- Jungtiere nicht aufnehmen,
- nicht in unbekannte Verstecke greifen,
- Kot oder Beutereste nicht berühren,
- bei einer Sichtung einen Erwachsenen informieren.
Spielbereiche sollten kontrolliert werden, wenn auf dem Grundstück wiederholt Kot, Urin oder Beutereste gefunden werden. Bis zur Reinigung sollten Kinder keinen Zugang zur Fundstelle haben.
Sind junge Marder gefährlich?
Ein junger Marder ist nicht grundsätzlich gefährlicher als ein erwachsenes Tier. Er kann jedoch neugierig, unerfahren und schwerer einzuschätzen sein. Auch ein Jungtier besitzt Zähne und kann bei Angst oder Schmerzen zubeißen.
Allein aufgefundene Jungtiere sind zudem nicht automatisch verlassen. Die Mutter kann sich auf Nahrungssuche befinden oder in der Nähe warten. Das Tier sollte deshalb nicht angefasst oder eigenständig mitgenommen werden.
Befinden sich Jungtiere in einem Dachboden oder einem anderen Gebäudebereich, dürfen Zugänge nicht verschlossen werden. Dadurch könnten die Jungen von der Mutter getrennt oder Tiere im Gebäude eingeschlossen werden.
Sind Marder für Katzen gefährlich?
Eine gesunde ausgewachsene Katze gehört nicht zur typischen Beute eines Steinmarders. Beide Tiere sind ähnlich groß und versuchen normalerweise, einer unnötigen Auseinandersetzung auszuweichen.
Verletzungen sind dennoch möglich, wenn:
- Katze und Marder in einem engen Raum aufeinandertreffen,
- ein Fluchtweg versperrt ist,
- beide Tiere dieselbe Futterstelle nutzen,
- eine Katze einen Marder verfolgt,
- Jungtiere oder ein Ruheplatz bedrängt werden.
Die Behauptung, Marder würden regelmäßig Katzen jagen und fressen, beschreibt nicht das typische Nahrungsspektrum eines Steinmarders. Ein Einzelfall oder eine direkte Auseinandersetzung lässt sich dennoch nicht ausschließen.
Wird eine Katze nach einem nächtlichen Kampf mit Biss-, Kratz- oder Schwellungsverletzungen gefunden, sollte sie tierärztlich untersucht werden. Kleine Bissstellen können im Fell leicht übersehen werden.
Futter für Katzen sollte nachts nicht frei zugänglich im Garten oder in offenen Nebengebäuden stehen. Es kann neben Mardern auch andere Wildtiere und Ratten anlocken.
Sind Marder für Hunde gefährlich?
Hunde gehören ebenfalls nicht zur üblichen Beute eines Steinmarders. Das größere Risiko entsteht, wenn ein Hund den Marder verfolgt und in ein Versteck oder eine Ecke drängt.
Ein Marder kann sich dann durch Bisse verteidigen. Besonders im Bereich von Schnauze, Nase und Pfoten sind Verletzungen möglich. Gleichzeitig kann auch der Marder durch den Hund schwer verletzt werden.
Bei einer Begegnung sollte der Hund zurückgerufen und angeleint werden. Er darf nicht in einen Dachboden, Holzstapel, Schuppen oder Hohlraum geschickt werden, um das Tier herauszutreiben.
Nach einem direkten Kampf oder einem Biss ist eine tierärztliche Untersuchung ratsam. Dabei können Wunden, Infektionsrisiken und der Impfstatus des Hundes beurteilt werden.
Welche Haustiere sind besonders gefährdet?
Ein höheres Risiko besteht für Tiere, die deutlich kleiner als ein Steinmarder sind oder in einem leicht zugänglichen Gehege gehalten werden.
Dazu können gehören:
- Hühner und Küken,
- Tauben und andere gehaltene Vögel,
- Kaninchen,
- Meerschweinchen,
- andere kleine Heimtiere in Außengehegen.
Steinmarder fressen unter anderem kleine Säugetiere, Vögel und Eier. Gelangen sie in einen Hühnerstall, können die Bewegungen aufgeregter Tiere wiederholt den Beutefangreflex auslösen. Dadurch können mehr Tiere getötet werden, als der Marder unmittelbar frisst.
Ein sicherer Schutz erfordert ein stabiles, vollständig geschlossenes Gehege. Zu berücksichtigen sind nicht nur Türen und Seitenwände, sondern auch Dach, Boden, Lüftungsöffnungen und kleine Spalten. Einfacher, dünner Draht oder lose aufgelegte Abdeckungen können unzureichend sein.
Futter und Einstreu sollten so gelagert werden, dass sie keine Mäuse und damit indirekt weitere Beutegreifer anziehen.
Ist ein Marder im Haus oder Dachboden gefährlich?
Ein Marder auf dem Dachboden greift die Hausbewohner normalerweise nicht an. Direkter Kontakt ist selten, weil sich das Tier tagsüber versteckt und nachts meist unbemerkt bewegt.
Die wesentlichen Risiken liegen dort eher in:
- Kot- und Urinansammlungen,
- Beuteresten und Geruch,
- verunreinigten Dämmstoffen,
- beschädigter Dämmung oder Unterspannbahn,
- angegriffenen Kabeln oder anderen Bauteilen,
- dem möglichen Einschließen von Tieren bei einem vorschnellen Verschluss.
Ausführliche Informationen zu baulichen Folgen finden Sie unter Marderschäden am Gebäude. Die konkrete Situation im Dachbereich wird auf der Seite Marder im Dach und auf dem Dachboden behandelt.
Befindet sich ein Marder in einem Wohnraum, sollte der Abstand gewahrt und ein möglicher Rückzugsweg nicht blockiert werden. Das Tier darf nicht mit Besen, Stöcken oder einem Hund in eine Ecke getrieben werden.
Sind Steinmarder und Baummarder gleich gefährlich?
Steinmarder und Baummarder sind ähnlich große Raubtiere und können sich beide mit Zähnen und Krallen verteidigen. Für Menschen sind beide Arten bei normalem Abstand gewöhnlich nicht gefährlich.
Im Wohnumfeld ist fast immer der Steinmarder relevanter. Er lebt als Kulturfolger regelmäßig in Dörfern und Städten und nutzt Gebäude als Ruheplatz. Der Baummarder ist stärker an Waldlebensräume gebunden und kommt wesentlich seltener in Häusern vor.
Weitere Unterschiede zwischen den Arten werden unter Steinmarder: Steckbrief und Verhalten sowie in der allgemeinen Übersicht über Marder und ihre Lebensweise erklärt.
Ist der Marderhund gefährlich?
Der Marderhund ist trotz seines Namens kein Marder. Er gehört zu den Hundeartigen und ist näher mit dem Fuchs verwandt. Aussagen über Stein- und Baummarder lassen sich daher nicht automatisch auf einen Marderhund übertragen.
Bei jeder Begegnung mit einem unbekannten oder auffällig wirkenden Wildtier gelten jedoch dieselben grundlegenden Regeln: Abstand halten, das Tier nicht bedrängen, Kinder und Haustiere fernhalten und keinen direkten Fangversuch unternehmen.
Wie verhalte ich mich bei einer Begegnung mit einem Marder?
Meist verschwindet ein Marder von selbst, sobald er eine Störung wahrnimmt. Bleibt das Tier stehen oder findet nicht sofort einen Ausgang, helfen folgende Verhaltensregeln:
- Abstand halten
Nähern Sie sich nicht für ein Foto oder einen Fangversuch. - Fluchtweg freilassen
Stellen Sie sich nicht zwischen das Tier und seinen möglichen Rückzugsweg. - Ruhig bemerkbar machen
Sprechen Sie mit normaler bis deutlicher Stimme und weichen Sie langsam zurück. - Kinder und Haustiere fernhalten
Hunde sollten angeleint, Katzen nicht gezielt auf das Tier aufmerksam gemacht werden. - Nicht füttern
Futter kann die Scheu verringern und wiederkehrende Besuche fördern. - Nicht anfassen
Das gilt auch für Jungtiere sowie für scheinbar geschwächte, verletzte oder tote Tiere. - Auffälliges Verhalten melden
Bei einem verletzten, desorientierten oder nicht fluchtfähigen Tier sollte eine zuständige Wildtier-, Veterinär- oder Polizeistelle kontaktiert werden.
Wann ist eine professionelle Prüfung sinnvoll?
Eine fachliche Prüfung ist nicht erforderlich, nur weil ein Marder einmal den Garten durchquert. Sie kann jedoch sinnvoll sein, wenn:
- das Tier regelmäßig einen Dachboden oder anderen Gebäudebereich nutzt,
- wiederholt Kot, Urin oder Beutereste auftreten,
- Kinder oder Haustiere Zugang zum betroffenen Bereich haben,
- mögliche Jungtiere im Gebäude vermutet werden,
- Schäden oder mehrere Zugangsöffnungen sichtbar sind,
- eigene Vertreibungsversuche ohne dauerhafte Wirkung bleiben,
- ein Zugang gesichert werden soll.
Entscheidend ist nicht nur, den Marder kurzfristig zu stören. Vor einer Gebäudesicherung muss geprüft werden, ob sich noch ein Tier oder möglicher Nachwuchs im betroffenen Bereich befindet.
Weitere Informationen zum Vorgehen finden Sie unter professionelle Marderabwehr. Schädlingsbekämpfung Bischof ist ein zertifizierter Fachbetrieb nach DIN ISO 9001 und DIN EN 16636. Über die Kontaktseite können Sie den vermuteten Aufenthaltsort, beobachtete Spuren und mögliche Gefährdungen für Bewohner oder Haustiere beschreiben.
Häufige Fragen zur Gefährlichkeit von Mardern
Sind Marder für Menschen gefährlich?
Marder sind für Menschen normalerweise nicht gefährlich und vermeiden direkten Kontakt. Ein Risiko für Biss- oder Kratzverletzungen besteht vor allem, wenn ein Tier angefasst, verfolgt, gefangen oder in die Enge getrieben wird.
Können Marder Menschen angreifen?
Ein gezielter Angriff auf einen Menschen ist nicht das typische Verhalten eines Steinmarders. Das Tier kann sich jedoch verteidigen, wenn es keinen Fluchtweg sieht oder körperlich bedrängt wird.
Beißen Marder Menschen?
Marder können beißen, insbesondere bei Fangversuchen oder direktem Kontakt mit einem verletzten Tier. Jede Bisswunde sollte gereinigt und zeitnah medizinisch beurteilt werden.
Welche Krankheiten können Marder übertragen?
Marder können verschiedene Parasiten und Krankheitserreger tragen. Das persönliche Risiko hängt vom Kontaktweg ab. Besonders zu vermeiden sind Bisse sowie ungeschützter Kontakt mit Speichel, Kot, Urin, Blut und verunreinigten Materialien.
Haben Marder in Deutschland Tollwut?
Deutschland gilt seit 2008 als frei von klassischer terrestrischer Tollwut. Eine Infektion eines heimischen Steinmarders ist deshalb gegenwärtig sehr unwahrscheinlich. Nach einem Biss muss die konkrete Situation trotzdem ärztlich bewertet werden.
Sind Marder für Katzen gefährlich?
Erwachsene Katzen sind keine typische Beute eines Steinmarders. Bei einer direkten Auseinandersetzung können jedoch beide Tiere verletzt werden. Kleine Katzen, verletzte Tiere und Begegnungen in engen Räumen erfordern besondere Vorsicht.
Sind Marder für Hunde gefährlich?
Marder jagen normalerweise keine Hunde. Verfolgt oder bedrängt ein Hund einen Marder, kann das Wildtier jedoch zubeißen. Ein direkter Kampf sollte verhindert und eine Verletzung tierärztlich untersucht werden.
Sind Marder für Kaninchen und Meerschweinchen gefährlich?
Kleine Heimtiere können gefährdet sein, wenn ein Marder in ihr Außengehege gelangt. Das Gehege muss stabil und an Seiten, Dach, Boden und allen Öffnungen vollständig gesichert sein.
Ist ein schreiender Marder gefährlich?
Schreie und andere laute Rufe können bei Paarung, Revierkonflikten oder Auseinandersetzungen zwischen Tieren auftreten. Die Lautstärke bedeutet nicht, dass der Marder einen Menschen angreifen will.
Ist ein Marderbaby gefährlich?
Ein Jungtier ist nicht grundsätzlich gefährlich, kann aus Angst aber beißen. Es sollte nicht angefasst oder mitgenommen werden, da die Mutter in der Nähe sein kann.
Was soll ich tun, wenn ein Marder vor mir steht?
Bleiben Sie ruhig, halten Sie Abstand und lassen Sie dem Tier einen freien Fluchtweg. Verfolgen, füttern oder berühren Sie es nicht. Kinder und Haustiere sollten aus dem unmittelbaren Bereich gebracht werden.
Bewertungen
Mardervergrämung mit Nachbesserung
Nachdem jetzt einige Zeit vergangen ist muss ich jetzt meine Rezession schreiben. Wir haben die Fa. Bischof zur Mardervergrämung und zur anschließenden Verschließung beauftragt gehabt. Anfang Juni wurde der Auftrag bei uns erledigt. Leider meinte der Marder ende Juli er müsste weiterhin bei uns leben. Nach einem kurzen und freundlichen Telefonat wurde zeitnah bei uns etwas nachgebessert und seitdem ist Ruhe. Endlich können wir wieder ruhig schlafen. Ich bedaure nur dass wir so lange mit dem Auftrag gewartet haben. Ich kann die Fa.Bischof nur weiterempfehlen.


